Letzte Woche verbrachten wir endlich wieder ein paar Tage in meiner Herzens-Stadt Wien. Und für diesen Trip stand für mich fest: keine Hotels mehr. Denn mit zwei Kindern plus deren Bewegungsdrang hat sich dieses Unterfangen schon oft zu einer kleinen Herausforderung entwickelt. Zu langweilig, zu wenig Platz, zu langes Warten auf's Frühstück, zu teuer plus - und das war immer der Höhepunkt: abendliche Sitzungen mit Wein im Badezimmer, da im "Schlafzimmer" ja bereits zwei kleine Hasen schlafen.

Und weil man momentan sowieso an jeder Ecke davon hört, dachte ich, wir probieren nun einfach mal dieses AirBnB-Dings aus. Und, wuhu, es klappte gut. Es klappte hervorragend. Oh und es klappte sogar viel günstiger als im Hotel. Auf Instagram hab ich ja schon das eine oder andere Bild "unserer" Wohnung gepostet und weil so viele wissen wollte, wie sie zu der Wohnung kommen, verlinke ich sie hier einfach mal für euch: 

Miriam und Philipp waren zwei wirklich sehr herzliche Gastgeber und bis auf eine weniger nette Nachbarin unter uns, war alles tiptop. Was Sauberkeit anbelangt bin ich ein sehr penibler Gast und auch diesen Part kann ich mit einem großen Häkchen inklusive Smiley abzeichnen. Die Lage der Wohnung, ebenfalls tiptop. Öffentlich super erreichbar, Spielplatz um die Ecke, guten Kaffee gibt es auch en masse und die Pizzeria ne Strasse weiter hat ebenso ihre Vorteile. Tja und was die Nachbarin angeht: am besten die Kids nicht Ball spielen lassen und wenn doch, der Dame einfach die Türe vor der Nase schließen und einen schönen Tag wünschen. Ich machte leider den Fehler, zu versuchen sie zu besänftigen. Das ging in die Hose. Aber vielleicht hat der Satz den ich ihr noch nachrief, etwas gebracht: "Das ist Karma, Baby!" (ihr fiel angeblich der Luster von der Decke).